Thursday, October 26, 2006

 
Armero

Armero liegt 2 Autostunden noedlich von Ibagué. Frueher war die Stadt ein wichtiges Handels- und Landwirtschaftszentrum im Norden Tolimas mit ueber 40’000 Einwohnern.

Am 13. November 1985 brachte ein Vulkanausbruch die Eiskappe des Nevado de Ruiz auf 5400 M.u.M. zum Schmelzen und loeste eine gewaltige Schlammlawine, einen sogenannten Lahar, aus. Die Lawine raste mit unheimlicher Geschwindigkeit durch das Tal des Rio Lagunilla. Es wird geschaetzt, dass die Lawine bis zu 50 Meter dick war.

Am Ende dieses Tales, am Rande der Cordillera Central, auf 350 M.u.M., liegt Armero, 70km vom Gipfel des Nevado de Ruiz entfernt.
Nur wenige Minuten nach dem Vulkanausbruch wurde die ganze Stadt von der Schlammlawine begraben. Die Katastrophe forderte ueber 25’000 Todesopfer. Es ist die schlimmste Naturkatastrophe in der Geschichte Kolumbiens.

Heute leben in Armero keine Menschen mehr. Die Haeuser sind unter einer 2-5 Meter dicken Schicht begraben. Die Ueberlebenden der Katastrophe sind in andere Staedte gezogen. Viele davon leben auch hier in Ibagué.


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