Wednesday, October 25, 2006

 
Fernando Botero

Am letzten Samstag war ich in Bogotá. Ich besuchte das "Museo Botero" des kolumbianischen Malers und Bildhauers Fernando Botero.
Fernando Botero stammt aus Medellin. Seine Kunst ist inzwischen auf der ganzen Welt beruehmt. Kuerzlich malte er Bilder ueber die Folterungen im Gefaengnis Abu-Ghuraib im Irak.
Das Spezielle an seiner Kunst: Alle sind dick. Und zwar manchmal sehr dick. Maenner, Frauen, Kinder. Natuerlich auch die Katzen, Pferde, der Hund. Botero schafft es, sogar Bananen und Orangen ganz schoen adipoes aussehen zu lassen.
Seine Figuren sehen alle hilflos, naiv und sehr toelpelhaft aus. Wenn er den Ex-Praesidenten Pastrana oder den FARC Anfuehrer Manuel Marulanda in diesem Stil darstellt, darf man das als einen sarkastischen Beitrag zur kolumbianischen Gegenwart interpretieren.
Warum er die Welt so verfettet sieht? Laut dem Lexikon sind seine Figuren "Symbole einer degenerierten Kolonialbougeoisie".

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