Friday, October 06, 2006

 
NO TLC

TLC steht fuer "Tratado de libre comercio" und ist der neueste Coup der Regierung Uribe. Alvaro Uribe, dicker Freund des US-Praesidenten Bush, steht seit 2002 an der Spitze einer stramm rechten, neoliberalen Regierung.

Die USA ist seit Jahren aktiv in den kolumbianischen Konflikt involviert. Im Rahmen des "Plan Colombia" zahlten die USA zuletzt ueber 800 Millionen Dollar pro Jahr im Kampf gegen den Anbau und Handel von Drogen. Der weitaus groesste Teil dieses Geldes wird jedoch fuer Waffen und den Krieg gegen die Guerillia ausgegeben.

Nun ist es fuer die USA an der Zeit, endlich von diesem Engagement zu profitieren. Und weil die Regierung hier ja sowieso alles macht, was man in Washington will, war es keine schwierige Aufgabe, ein Abkommen auszuhandeln, bei dem vor allem eine Seite profitiert - die USA.


Im Dezember 2005 unterzeichnete die kolumbianische Regierung das TLC-Abkommen mit den USA. Damit erhalten die US-amerikanischen Konzerne erleichterten Zugang zum kolumbianischen Markt und zu den kolumbianischen Ressourcen. Kolumbien ist gezwungen, US-amerikanische Produkte zu importieren.

Somit werden die Kolumbianer in Zukunft zum Beispiel Fleisch aus den USA essen (welches sogar die gleiche Qualitaet haben werde, wie das Fleisch, welches die Amis essen, wie die Regierung auf der Homepage stolz verkuendet).

In der Uni und in der Stadt sieht man ueberall Zeichen des Protestes gegen dieses unsinnige Abkommen. Viele Studenten engagieren sich aktiv gegen das TLC, organisieren Kundgebungen und Protestaktionen. Nuetzen wird es nichts, aber es tut gut zu sehen, dass es Leute gibt, die dagegen sind!

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